
Vollständigkeit, Aktualität, Genauigkeit und Kohärenz bilden die Basis. Öffentliche Datenkataloge, maschinenlesbare Formate und klare Lizenzierung erleichtern Nutzung und Kontrolle. Ein Data Stewardship-Modell legt fest, wer pflegt, prüft und veröffentlicht. Offene Standards fördern Interoperabilität, verringern Kosten und erlauben zivilgesellschaftlichen Akteuren, Ergebnisse zu validieren, Geschichten zu erzählen und Fehlentwicklungen rechtzeitig zu adressieren.

Ein guter Indikator misst wirklich, was er vorgibt, liefert bei Wiederholung ähnliche Werte und lässt sich über Orte und Jahre vergleichen. Dafür braucht es präzise Definitionen, stabile Messverfahren, Stichprobenpläne und Kalibrierungen. Pilotierungen decken Schwachstellen auf, Sensitivitätsanalysen prüfen Robustheit. Erst wenn Transparenz und Konsistenz gegeben sind, verdienen Kennzahlen Vertrauen und Steuerungswirkung.

Datensysteme spiegeln Machtverhältnisse, wenn sie nicht sorgfältig gestaltet sind. Privacy-by-Design, differenzierte Zugriffsrechte, Anonymisierung und klare Zweckbindung schützen Menschen. Bias-Audits prüfen, ob Gruppen systematisch benachteiligt werden. Beteiligung Betroffener erhöht Qualität und Akzeptanz. So entsteht ein Datenraum, der Risiken mindert, Lernprozesse ermöglicht und dennoch mutig genug ist, Missstände sichtbar zu machen.